…nichts gewesen. Die Damen verloren ihr gestriges Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung von Euenheim sehr deutlich. Dabei hatte man sich viel vorgenommen; hatte das letzte Spiel des Gegners besucht und die Einschätzung gewonnen, dass die Aufgabe durchaus lösbar sei.

Die Realität sah dann etwas anders aus. Zur Halbzeit lag man schon 14:10 zurück. Dies bedeutet eine Spielzeit von 3 Minuten zur Erzielung eines eigenen Tores. Die Zahl der erhaltenen Tore geht für diese Spielklasse gerade so. Nach der Pause wurde es dann aber schlimmer. Man brauchte jetzt 5 Minuten, um ein eigenes Tor zu werfen und fing sich zudem Tore im 2,5-Minuten Takt. Soweit die reinen Zahlen.

Die Spielertrainerin bemängelte die zu schnellen, hektischen Angriffsabschlüsse vor allem in der ersten Halbzeit. Diese Hast führte dazu, dass man gefühlt nur ca. 20 Sekunden im Angriff gewesen sei. Chancen für eigene Tempogegenstösse hätte man auch genug gehabt, doch seien die einleitenden, langen Pässe des Torwarts meistens vom Gegner abgefangen worden. Auch habe die Abwehr diesmal nicht gut gestanden, so dass selbst einige “Kullerbälle” den Weg ins Tor gefunden hätten.

Die Mannschaft hat sich also die Niederlage zu einem hohen Prozentsatz selbst eingebrockt, will sich dafür aber am Dienstag im Pokalspiel gegen Lüsdorf-Ranzel rehabilitieren.