Die Damen gewannen ihr gestriges Pokalspiel holprig, aber verdient und sind eine Runde weiter. In diesem Spiel führten sie fast durchgehend. Dies brachte trotzdem nicht die nötige Ruhe und Übersicht am Ball mit sich. Eine Verunsicherung, resultierend aus den Negativerfahrungen vom letzten Meisterschaftsspiel, war der Mannschaft über die komplette Spieldauer anzumerken.

Der Gegner spielte eher soliden, kaum überraschenden Handball. Im Angriff setzten sie auf eine 3:3-Formation mit gelegentlichem Auflösen aus der Mitte zum 4:2-Angriff. Dabei verließen sie sich auf die 1:1-Aktionen ihrer Halbrechten (Nr.28) und ihre Anspiele an die Kreisläuferin. Die wurfstarke Rückraumlinks wurde nur pomadig ins Spiel gebracht. Dies kam der Hennefer 6:0-Abwehr entgegen. Dahinter stand an diesem Abend eine gut disponierte, wenn auch übermütige Torfrau. Sie verhalf dem Gegner zu der ein oder anderen Chance, indem sie abgewehrte Bälle lieber lang auf die zurücklaufenden Gegenspielerinnen spielte als die eigenen Spieler im Halbfeld zu bedienen. Dies blieb aber meistens ohne Folgen.

Auch Hennef versuchte es im Angriff meistens mit einem 3:3 Angriff gegen die gegnerische 6:0-Abwehr. Immer wenn man auf 4:2 auflöste, stiegen die technischen Fehler an und luden den Gegner zu Tempogegenstößen ein.

Zur Halbzeit führte Hennef mit 9:7 und konnte den Vorsprung bis Mitte der 2. Halbzeit halten. Dann glich LüRa aus und ging ca. 10 Minuten vor Schluß mit 15:14 in Führung. Letztendlich gab Hennef nie auf und setzte in der Schlußphase seine Kreisläufer geschickt zum Sieg ein.

Spielszenen (mit Stimmen aus dem Off)