Gestern fand der Grundschulaktionstag in der Regenbogenschule Happerschoss während des regulären Schulbetriebs statt. Der Aktionstag ist eine Fortführung des AOK-Startrainings des Deutschen Handballbundes. Dafür konnten sich alle Grundschulen Deutschlands im Frühjahr bewerben. Aus jedem Handballverband wurde aus den Bewerbern eine Schule ausgewählt. Für die nicht berücksichtigten Schulen wurde der Grundschulaktionstag eingeführt. Zusammen mit dem ortsansässigen Handballverein konnten die Schulen das DHB-Spielabzeichen bei den Kindern abnehmen. So kam die Partnerschaft zwischen der Regenbogenschule und dem FC Hennef 05 zustande. Die Schule brachte dazu den Vorschlag ein, nicht nur die 2. Klassen zu berücksichtigen sondern auch die 3. und 4. Klassen einzubeziehen. Dies bedeutet mehr als 200!!! Spielabzeichen-Anwärter. Die Handballabteilung nahm den Vorschlag auf und so machte sich der reduzierte Vorstand (Abteilungsleiter und Kassiererin) um 8:00 Uhr nach Happerschoss auf. Erweitert wurde das Team um 2 externe Handballtrainer, da sich die eigenen Vereinsmitglieder trotz mehrfacher Aufrufe vornehm zurückhielten. Die Schule stellte die jeweilige Klassenlehrerin und einen Praktikanten, der sein freiwilliges soziales Jahr an der Schule absolviert.

Bei der Planung des Ereignisses mußte man der Tatsache Rechnung tragen, dass die Regenbogenschule nur eine einfache Turnhalle hat. Mit jeder Klassenstufe standen ca. 70 Kinder in der Halle. Deshalb wurden die 6 Stationen des Spielabzeichens in einer Hallenhälfte aufgebaut und die andere Hälfte blieb für handballerische Übungen  frei. Eine Schülerhälfte verteilte sich an die 6 Stationen, die andere Hälfte bildete Gruppen zu 7-8 Schülern, die sich in handballerischen Staffelübungen maßen und so ihre Koordinationsfähigkeiten weiter testeten. Handbälle und Luftballons waren die Abeitsgeräte. Nach Absolvierung der Stationen wurden die Schülergruppen getauscht.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit den 2.-Klässlern wurden bei der 3. und 4. Klasse die Jungen und Mädchen in den Übungsgruppen voneinander getrennt. Alles lief so reibungsloser und die Kinder waren noch motivierter. Allen Beteiligten hat die Veranstaltung Spass gemacht und den Erwachsenen zudem eine Reihe neuer Erfahrungen gebracht. Kinder in dieser Ballung in einer kleinen Halle hatte noch niemand von Ihnen betreut. Dazu brauchten sie etwas mehr als 5 Zeitstunden und merkten dann erst den eigenen Erschöpfungsgrad.

Einige Bilder