In den 70er Jahren bildeten der HTV und der TV Söven eine Spielgemeinschaft. In der Großfeldsaison 1973 erreichte die erste Mannschaft den 3. Platz in der 1. Kreisklasse. In der Hallensaison des gleichen Jahres hatte man nicht nur gegen den Gegner sondern auch gegen das allgemeine Sonntagsfahrverbot zu kämpfen. In dieser Zeit gab es nur wenige Hallen, so dass man den kompletten Spieltag einer Klasse in einer Halle veranstaltete. Im Vorfeld wurde der Verein bestimmt, der die Kasse zu führen hatte und auch der Offizielle des Kreises der den ordnungsgemäßen Verlauf begutachtete. Auf diese Weise kam man auch mit weniger Schiedsrichtergespannen aus. Die Hallensaison 1973/74 bestritt die Spielgemeinschaft in der Kreisliga und erreichte den 6. Platz. In der Feldsaison 1974 trat Hennef/Söven in der Kleinfeldrunde an und gewann diese. Die C-Jugend wurde in dieser Saison während des Spielbetriebs zurückgezogen.

AM des HVM (Auszüge)

Das Protolollbuch des TV Söven vermerkt am 08.12.1974 die Aufkündigung der Spielgemeischaft mit dem HTV nach Beendigung der Spielzeit aus finanziellen Gründen. Der Jahresbericht über 1975 des TV Söven weist das Vereinsleben als inaktiv aus. Letzte Aktion in 1975 war wohl die Ausrichtung der Nikolausfeier.

Die Handballabteilung des HTV schloß 1975 ihre Pforten. Man hatte zwar Mannschaften, aber kaum jemand wollte bei der Verwaltung helfen. So wurde Heinz Schellberg 1972 als Schatzmeister des Handballkreises Sieg gewählt (er füllte diese Funktion ununterbrochen 28 Jahre aus), es fehlte aber an Mitstreitern für die Aufgaben als Trainer, Betreuer und vor allem Schiedsrichter. Der Großteil der Aktiven schloß sich dem TUS Niederpleis an. Mit den Gebrüdern Bilgen und Günter Holst war der TUS nun fähig für den Aufstieg in die Regionalliga.

Die Mannschaften vom TV Söven 1971: links Schüler- und Jugendmannschaft, rechts Senioren: