Die beiden Heimspiele am Samstag lieferten ein unverändertes Bild unserer beiden C-Jugendmannschaften!!!

Im Spiel der beiden Tabellennachbarn hatte sich unsere mC2 heute fest vorgenommen, die beiden Punkte zu holen. Zu Beginn des Spiels sah es auch richtig gut aus. Man konnte Lü./Ra., welche mit einem Spieler von ca. 1,95 m anreiste, durch ein engagiertes Abwehrspiel häufig zu unvorbereiteten Würfen zwingen. Da die technischen Mängel bei unserer HSG aber nicht von Heute auf Morgen zu beheben sind, lag man zwar bis zum 7:6 in Führung, aber die gewünschte Sicherheit brachte das nicht. Wie in den Spielen davor, kam nach ca. 15 Minuten eine Schwächephase, in der der Mannschaft nicht mehr viel gelang und man bis zur Halbzeit mit 8:16 in Rückstand geriet.
In der Halbzeit nahm man sich vor das Ergebnis zu ignorieren und die zweite Hälfte für sich zu entscheiden. Leider ist dies einfacher gesagt als getan. Nach den beiden Auftaktniederlagen und dem erneuten deutlichen Rückstand war das Selbstvertrauen nicht gerade groß. Trotzdem gelang es der Mannschaft im zweiten Abschnitt mit 2:0 in Führung zu gehen. Dies war aber leider nur ein kurzes Aufbäumen. Man leistete sich im Angriff zu viele Abspielfehler und die Würfe aufs Tor waren zu ungenau und somit kein Problem für den Gästetorwart. Am Ende verlor man verdient, aber etwas zu hoch.

C1 Abwehr

erfolgreiche Abwehr

Im bislang schwersten Saisonspiel waren die Voraussetzungen bei unserer mC1 nicht gerade die Besten. Simon Rippchen fehlte und die Nummer 1 im Tor, Mikael Cinar, hatte Schmerzen im Knie. Er wollte aber unbedingt beginnen und wie alle anderen der Mannschaft aus den 7Bergen zeigen, dass sie es nicht so einfach haben werden, wie in der Vorwoche als Sie unsere mC2 mit 21 Toren Differenz besiegten. Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert und zeigten ein gutes Abwehrspiel. Unsere HSG lag von Beginn an in Führung, konnte diese aber in den ersten 20 Minuten nie mehr als auf zwei Tore ausbauen. Ein Grund dafür war der gute Rechtsaußen aus Siebengebirge, der unserer Mannschaft viele Probleme bereitete. Als sich Nico Görsch, dem bei einem Wurf in den Arm gegriffen wurde, so schwer verletzte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte, fehlte von nun an der zweite wichtige Rückraumspieler. Die Mannschaft zeigte sich davon unbeeindruckt und erhöhte den Vorsprung bis zur Pause auf 11:7. Im Gegensatz zu den Spielen davor, welche zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden waren, durfte man sich in den zweiten 25 Minuten keine Schwächephase leisten. Die Schmerzen bei Mikael wurden so schlimm, dass in der zweiten Hälfte Jakob ins Tor ging. Eins schon mal vorweg: Er zeigte bei seinem ersten längeren Einsatz in der älteren Altersklasse eine hervorragende Leistung. Die Mannschaft kam im zweiten Abschnitt gut ins Spiel und konnte den Vorsprung auf 14:8 ausbauen. So langsam machte sich aber der Kräfteverschleiß bemerkbar und die Spieler brauchten eine Pause. Doch die Bank war nicht so üppig besetzt, so dass Trainer Frank Schaumann nun im 3 Minuten Rhythmus immer einen Spieler nach dem anderen wechselte. Spielerisch war das heute das „schlechteste“ Saisonspiel, aber kämpferisch das mit Abstand beste. Jeder ging bis an die Schmerzgrenze und über den Kampf blieb man so gut im Spiel, dass man den Vorsprung bis auf 9 Tore ausbauen konnte. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete man einen Gang runter und gewann am Ende mit 24:17.