Unter der Woche mußten unsere Damen die erste Pokalrunde in Merl absolvieren. Neben der lanzeitverletzten Stammkreisläuferin fehlte auch ihre Vertretung. Berufsbedingt mußte man im Rückraum ebenfalls Abstriche machen. Dieser ausgedünnten Wechselbank begegnete Merl folgerichtig mit einer 3:2:1-Abwehr und zwang Hennef zu erhöhter Laufarbeit im Rückraum. Unsere Damen konnten dieser Aufforderung nur bedingt Folge leisten. Dieser “Bewegungsmangel” gepaart mit Abstimmungsproblemen in der zeitlichen Abfolge gruppentaktischer Handlungen und Passfehlern, war der Nährboden vieler (leider erfolgreicher) Merler Tempogegenstösse. In der Anfangsviertelstunde trat auch wieder die alte Hennefer Abschlussschwäche zutage. Die Mannschaft fing sich erst mit fortschreitender Spieldauer. Die Trainerin konstatierte so eine bessere Leistung als in den letzten beiden Meisterschaftsspielen und hob hervor, dass diesmal auch wieder alle 7m-Strafwürfe verwandelt wurden. Ganz hat es diesmal noch nicht gereicht -man verlor 22:21- kann sich jetzt aber voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Auf der kämpferischen Leistung in Merl kann man gut aufbauen, zumal bei den Meisterschaftsspielen wahrscheinlich alle Spielerinnen wieder an Bord sind.