Die Damenmannschaft ist seit gestern um eine negative Erfahrung reicher. Über 45 Minuten führten sie mit ein, zwei Toren; zur Halbzeit mit 10 : 08. Am Ende stand man dann wieder mit leeren Händen dar. Ärgerlich ist das Ganze, weil man nicht am Gegner sondern an sich selbst gescheitert ist – nicht zum ersten Mal in der Saison.

Den Gegner hatte man im Griff, dies belegen dessen 8 Tore pro Halbzeit. Dieser gute Wert spricht für eine gute Abwehr- bzw. Torwartleistung. Das Problem ist der Angriff. Wieder brauchte man im Schnitt 3 Minuten pro Tor, bei der guten Abwehrleistung sollte man einen höheren Tempogegenstossanteil vermuten. In der 2. Halbzeit brauchte man gar 6 Minuten pro Tor. 100%-ige Chancen wurden wieder leichtfertig vergeben, Sperren wurden vermehrt als “falsch” abgepfiffen und in der Folge wurde das Angriffsspiel immer hektischer.

Dies ist das Verwunderliche überhaupt. Mit ihrem Durchschnittsalter und der damit verbundenen jahrelangen Erfahrung, sollte die Mannschaft die nötige Ruhe und Abgeklärtheit an den Tag legen, ihre Spiele in dieser Klasse zu dominieren.

(Stronger every match)